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FICEP2006

 

Stimmungsvoller Auftakt der FICEP-Spiele in Essen

Sportler aus 5 Nationen sind dabei
Einen stimmungsvollen Auftakt bei der Eröffnung der FICEP-Spiele in der Sporthalle AM HALLO erlebten die 230 Sportler aus den 5 Nationen Österreich, Tschechien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Nach dem Einmarsch der Gruppen aus den einzelnen Ländern in die Halle wurden sie von Essens Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger auf das Herzlichste begrüßt. Danach erklärte der Schweizer Vizepräsident der FICEP, Sepp Born, die Spiele für eröffnet. Den Showteil im Sportprogramm bestritten die Damen des DJK Adler Bottrop auf dem Sportgerät Einrad, wobei die mehrfachen Teilnehmerinnen bei Weltmeisterschaften ihr ganzes Können zeigten.

(Fotos und Text Bruno Krüger)


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FICEP: Sportler aus 5 Nationen ermittelten „Am Hallo“ ihre Europameister

230 Sportler der DJK-Verbände aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Tschechien und der Schweiz zeigten bei den FICEP-Spielen bei strahlendem Sommerwetter gute Leistungen in den Sportarten Unihockey, Schießsport und Leichtathletik. Ergänzt wurden die Spiele noch mit 100 Startern in den offenen Wettbewerben der Leichtathletik. Die feierlichen Siegerehrungen, die der Ministerialrat Jochen Kranich, dem Sportreferenten im Bundeskanzleramt, vornahm sowie das Abspielen der Nationalhymen vom Band waren das I-Tüpfelchen. Ein dickes Lob vom Bundesfachwart des DJK, Hans Bertram, gab es für die gute organisatorische Unterstützung des DJK LC Assindia unter der Führung von Knut Jendruck und Manfred Kubitscheck. Betram unterstrich in seinem Dankeswort auch noch einmal die Hilfe der vielen Ehrenamtlichen, die diese Spiele so schön ablaufen ließen. Eine tolle Darbietung erlebten die Zuschauer in der Halle „Am Hallo“ beim Unihockey, die die Mannschaft aus Tschechien für sich entschied und dabei den Europameistertitel holte. Drei Nationen kämpften auf der Schießsportanlage in Bergeborbeck um den Europameistertitel, wobei die Schützen aus Österreich Mannschaftssieger wurden.

Der absolute Höhepunkt waren aber die Leichtathletik-Wettkämpfe, die im Sportpark „Am Hallo“ in Stoppenberg ausgetragen wurden. Dabei gab es ausgezeichnete Einzelleistungen, so übersprang die Österreicherin Carmen Klausbruckner im Stabhochsprung 3,80 m. Einen schnellen Lauf über die 400 m lieferte Siegfried Fürtauer aus Österreich in 47,96 Sekunden ab. Gut besetzt war der 1.500-Meter-Lauf, wobei die beiden Deutschen Torsten Brückner in 3:58,96 Min. vor Sebastian Kleinert, 3:59,95 Min., die Oberhand vor Österreich behielten. Sieger der Mannschaftswertung bei den Leichtathletik-Wettkämpfen wurde die Deutsche Mannschaft. Die deutschen Frauen standen den Männern in nichts nach und gewannen ebenfalls vor den starken Österreichern.

Bei den offenen Wettbewerben zeigte beim 5.000-Meter-Lauf Sulaiman Omar eine bravouröse Leistung. Der 35-Jährige körperbehinderte Athlet vom TV Wattenscheid 01, dem bei einer Minenexplosion beide Unterarme abgerissen wurden, erzielte eine neue persönliche Bestzeit von 16:52,78 Minuten. Nachdem er im letzten Jahr in Berlin bei den Deutschen Behinderten-Meisterschaften auf Anhieb 3. in seiner Schadensklasse wurde, peilt er in diesem Jahr den Deutschen Rekord an. Den 10.000-Meter-Lauf der Frauen gewann Nele Wild-Wall, DJK/LC Assindia, mit einer starken kämpferischen Leistung in 39:31,33 Minuten vor Sybille Möllensiep (SuS Schalke 96), die 40:07,42 Minuten benötigte.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte von den „Assindianern“ Marion Schürenberg beim Kugelstoßen und Diskuswurf. Schürenberg erzielte dabei die Weiten 10,40 m sowie beim Diskuswurf gute 29,34 m. In der FICEP-Wertung erreichte sie damit jeweils den 4. Rang. Weiter gute Leistungen gab es durch Lydia Ngweya beim 100-Meter-Lauf, den sie als 2. in 13,89 Sekunden abschloss. Die 200 m gewann die Athletin in schnellen 29,76 Sekunden. Einen starken Auftritt zeigte die vielseitige Athletin beim Weitsprung, den sie mit 4,78 m für sich entschied. Einen 2. Rang beim Vierkampf sicherte sich bei den Schülerinnen der W14 Vivien Schneider mit 1.703 Punkten.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle geht auch an Gudrun Mönniger und ihrem Team sowie Mutter Schürenberg, die die Athleten an unserem Verpflegungsstand mit Köstlichkeiten bestens versorgten. 

Bruno Krüger